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Vom Flohkino zum Multiplex.

Brigittenauer Lichtspiele 1908 – 2001.

Millennium City und Gebietsbetreuung Wien-Brigittenau, 2001

(Kurator)

 

„Wenn man sich einen Cowboyfilm angeschaut hat, ist ein jeder nachher ganz breitspurig hinausgegangen, so lässig, die Zigarette gleich angeraucht ...“ Mit leuchtenden Augen erzählte der passionierte Kinogeher Anton Bartusch über seine Filmerlebnisse in der Brigittenau – damals in den 1950er Jahren.

Die Ausstellung präsentierte anhand von zeitgenössischen Bildern und Dokumenten die knapp hundertjährige Geschichte des Kinogehens im 20. Wiener Gemeindebezirk: Hellwag, Winarsky, Triumph, Mathilden, Friedensbrücken, Wallenstein, Vindobona ... Schon mit ihren Namen repräsentierten die Kinos eine typisch vorstädtische Kinokultur, die in erster Linie auf die "audiovisuelle Nahversorgung" der Bevölkerung ausgerichtet war.

Neben sozialhistorischen, architektonischen und populärkulturellen Aspekten wurde in der Schau auch auf die wenig bekannte Tatsache hingewiesen, dass die im Bezirk ansässigen Filmfabriken Sascha und Astoria einst überregional bedeutsame Orte der Filmproduktion waren. Den Abschluss bildeten Kindheits- und Jugenderinnerungen von Zeitzeugen, die über ihre bis heute prägenden Eindrücke des Kinogehens in der Brigittenau berichteten.

 

 

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