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Die Vorstadt in privaten Fotografien, Wien-Brigittenau 1945-1980

 

Wien: Verlag Punkt 2005
(167 S., 118 Abb.)

 

Neben den offiziellen Stadtbildern gibt es seit 1945 eine zunehmende Anzahl an privaten Fotografien, in denen sich andere, subjektive und selektive Blick auf die Stadt widerspiegeln. Eine Auswahl dieser persönlichen "Ansichten" und Kommentare zum Alltag in der Vorstadt stellt dieses Buch erstmals der Öffentlichkeit vor. Im Zentrum steht der 20. Wiener Gemeindebezirk als Beispiel für jene vorstädtischen Zonen, die in den ersten vier Nachkriegsjahrzehnten einen gewaltigen Modernisierungsschub erfuhren. Die Dokumentation und Analyse dieser Veränderungen gibt einen Einblick in jene sozioökonomischen Prozesse, die auch in anderen zunehmend verdichteten Vorstadt-Bereichen vor sich gingen. Im Übergang von der Mangelgesellschaft der vierziger zur Wohlstandsgesellschaft der fünfziger bis siebziger Jahre wurden Brüche und Kontinuitäten von den Bezirksbewohnern auf sehr unterschiedliche Weise verarbeitet. Die ursprünglich nur für einen auserlesenen Kreis an Betrachtern bestimmten Bilder fokussieren diese großen und kleinen Veränderungen des Alltags: im Wohn- und Arbeitsumfeld, in der Freizeit, beim Einkaufen, beim Spazierengehen, bei politischen Ereignissen oder markanten architektonischen Neuerungen.

 

Inhalt:
Zwischen den Ruinen – Es wird wieder fotografiert – Aufbruch – Das Alte und das Neue – Aus dem Fenster – Erfüllte Wünsche – Grenzerfahrungen – Fotografien: Wallensteinviertel – Brigittaviertel – Donaukanal – Nördliche Brigittenau – Friedrich Engels-Hof – Zwischenbrücken – Handelskai – Donau.

 

Pressestimmen:
Geglückte Mikrogeschichte, wie man sie sich noch viel häufiger für Wien wünschen möchte. (...) Wissenschaftlich fundiert, sprachlich gut verständlich schildert das Buch mithilfe vieler in Eigenrecherche aufgetriebener Amateur-Aufnahmen von Fotografen die "große" Wiederaufbau-Geschichte Wiens im Kleinen.
(Wiener Rathauskorrespondenz)

Es würde sich aber nicht um Peter Payer handeln, wären die Bilddokumente nicht durch aufschlussreiche und informative Texte, gelehrte Essays, ergänzt, die das Schicksal des Individuums mit der jüngeren Geschichte der Stadt verknüpfen. Dieser kleine, wunderbare Band sei Jedem ans Herz gelegt. (Wiener Geschichtsblätter)

 

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